4. Mai 2012

Ohne Break kein Even

Der «Break im Even», warum Pausen sinnvoll sind

«Break-Even», das ist der Moment, wo alle Kosten gedeckt sind und der Gewinn beginnt. An diesem Punkt orientieren sich alle Menschen, die Geld verdienen möchten. Mit dem Break-even beginnt die finanzielle Rentabilität. Damit steigt zwar die finanzielle Sicherheit, aber auch der Grund, warum Mitarbeiter vielfach überdurchschnittliche Höchstleistungen erzielen müssen. Dann, wenn eine grösstmögliche Rendite gefordert wird, wenn das organische Wachstum zu wenig. Die Grenzen des menschlichen Körpers werden lange Zeit überschritten … Die Gefahr eines Burnouts steigt bei andauernden Mehrleistungen markant an. Das obwohl von einem Burnout niemand profitiert!
Pausen sind sinnvoll, sie sind so etwas wie der Moment des Abschaltens und des Auftankens. Pausen sind dem menschlichen Körper vorgegeben.


Eine ist zum Beispiel der Abend, der hier als der andere «Even» gemeint ist. Er ist nicht leistungsorientiert, sondern leistungsfördernd. Nämlich dann, wenn der «Break» zwischen Arbeit und Abend erfolgt. Dieses Abschalten ist wichtig für die Erholung des Körpers und der Psyche. Damit werden gute Leistungen am andern Tag erst wieder möglich.

Zwischen dem «Break-even» und dem «Break im Even» liegt ein grosses Spannungsfeld. Ohne das Zweite wird das Erste schwieriger zu erreichen sein. Ohne das Erste gibt es nur noch das Zweite, allerdings kann man davon nicht leben. Gefordert ist eine Art Work-Life-Balance mit integriertem «Break im Even». Nur so werden die Voraussetzungen für eine sinnvolle Erreichung des «Break-even» gelegt!