30. August 2012

Die Sicht des Coachs

Neue Kolumne - Jährliche Servicekosten

Da bin ich nun. An einem Donnerstagabend. Das Auto steht abholbereit in der Garage. Kaum zu glauben, dass schon wieder ein Jahr vorbei ist. Ja genau, der jährliche Autoservice wurde soeben ausgeführt. Ich sitze also da, trinke den mir angeboten Espresso und warte noch einige Augenblicke. Es ist unglaublich, was bei einem Auto alles zu beachten ist. Diesmal ist der Wechsel der Brems- und Kühlflüssigkeit angesagt. Es sollten also nur Materialkosten für Öl, Luft-, Treibstoff- und Ölfilter sowie Kerzen und Bremsflüssigkeit anfallen. Nächstes Mal ist dann die Abgaswartung dran und das Ersetzen der Bremsklötze. In aller Selbstverständlichkeit lassen die meisten Autobesitzer die Services regelmässig ausführen, so auch ich. Ich möchte ja nicht stehen bleiben, mit einem Defekt irgendwo im Nirgendwo.
 
Ich beginne zu sinnieren: Wie steht es denn eigentlich beim Menschen um die jährlichen Servicekosten? Krankenkassenprämien, Kontrollbesuch beim Zahnarzt und vieles mehr. Die Liste ist lang. Die menschliche Hardware lässt sich schnell durchchecken. Dann gibt es beim Menschen ja auch noch die Software. Welche Servicekosten fallen da an?


Alle Kolumnen finden Sie hier: http://www.coachingplus.ch/kolumne.html

3. August 2012

Coaching-Trainer: Support für ausgebildete Coachs

Coachingplus unterstützt Absolventen des 10-tägigen Studiengangs sowie der Diplomausbildung aktiv in ihrer selbstständigen Coaching-Tätigkeit und in der Kundenakquise. Gemeinsam mit der Akademie für Individualpsychologie hat Coachingplus die Web-Plattform http://www.coaching-trainer.ch geschaffen, auf der sich ausgebildete Coachs eintragen können. Sie eröffnet auf einfache Weise interessante Möglichkeiten, Kundenbeziehungen aufzubauen.

Coaching-Trainer bietet Ihnen zudem eine ganze Anzahl weiterer hilfreicher Dienstleistungen: Neben Aktualitäten, Tipps und Checklisten erhalten Sie insbesondere die Möglichkeit, spannende und inspirierende Diplomarbeiten herunter zu laden. Die verschiedenen Diplomarbeiten beleuchten das Coaching aus verschiedenen Blickwinkeln und ergänzen das eigene Know-how.

Neue Einträge Sommer 2012:
Edelmann Claudia: http://www.coaching-trainer.ch/zuerich-erlenbach-work-lifecoaching.html
Neukomm Marc P.: http://www.coaching-trainer.ch/zuerich-zuerich-victor-management.html
Widmer Hans-Peter: http://www.coaching-trainer.ch/aargau-zuzgen-widmer-coaching.html

27. Juli 2012

Kompetenzen erkennen und zielgerichtet einsetzen

Sport und Coaching gehören zusammen. Coaching kommt ursprünglich vom Tennis. Begründer ist der amerikanische Tennisspieler Timothy Gallwey. Fähigkeiten entdecken, fördern und gezielt einsetzen gehört zu den Aufgaben eines Coaches oder Teamverantwortlichen. Was im Sport der Coach ist, ist im Beruf oft das Personalwesen oder der Vorgesetzte. Wird ein Mitarbeiter gesucht, muss er bestimmten Anforderungen genügen und das Team in der aktuellen Situation ergänzen.

Die Kompetenz des Coaches
Hier ein Beispiel aus dem Sport: Im Champions-League-Finale2012 zwischen dem FC Bayern und dem FC Chelsea gingen die Deutschen in der 83. Minute in Führung. Der Trainer von Chelsea musste sofort handeln, denn ihm blieben nur noch 7 Minuten, um auszugleichen. Er brachte mit Fernando Torres einen Stürmer, der, kaum im Einsatz, einen Corner herausholte. Dieser führte umgehend zum Ausgleich. Der Trainer von Chelsea hatte entweder eine glückliche Hand oder er kannte die Fähigkeiten seiner Spieler.

Personalwesen: Team optimal ergänzen
Welche Mitarbeiterin oder welcher Mitarbeiter ist wann und wo die oder der richtige? Diese Fragen gehören zum Alltag und hängen mit der strategischen Ausrichtung einer Firma zusammen. Der Suchmaschinenriese Google zum Beispiel hat festgelegt, dass immer mindesten 50 % der Mitarbeiter in der Entwicklung tätig sind. Google selbst ist eine Firma, die neue Ideen programmiert und die Vernetzung von Daten ermöglicht. Daher liegt das Schwergewicht bei der Personalrekrutierung auf der Kernkompetenz Entwicklung. Um optimale Mitarbeiter zu finden, braucht der Personalverantwortliche die Kenntnisse eines Coaches. Solche Kompetenzen kann man sich mittels einer entsprechenden Weiterbildung für das Personalwesen erarbeiten.

Ein Team ist bekanntlich wie eine Kette. Es ist nur so stark wie das schwächste Glied. Mit der Rekrutierung von neuen und der Förderung von bestehenden Mitarbeitern kann Einfluss auf den Erfolg genommen werden. Das nötige Rüstzeug dazu kann in einer Coaching Weiterbildung erlernt werden.

9. Juli 2012

Coaches bestanden Berufsprüfung mit Bravour

Neu dürfen sechs Absolventen den Titel Dipl. Coach SCA des Berufsverbands Swiss Coaching Association (SCA) tragen. Sie haben ihre Ausbildung beim Unternehmen Coachingplus GmbH, geleitet von Urs R. Bärtschi, erfolgreich abgeschlossen. Die Diplomarbeit von Frau Dr. Claudia Edelmann wurde zur besten Diplomarbeit der Frühjahrsprüfung 2012 erhoben. Bereits zum fünften Mal erhielt eine Absolvent/in von Coachingplus GmbH diese Auszeichnung. Die sechs Diplomarbeiten behandeln aktuelle Problemstellungen und zeugen davon, dass die coaching-relevanten Themen praxisorientiert abgehandelt werden. So beleuchtet Claudia Edelmann die Thematik „Ganzheitliches Coaching im Bewerbungsprozess“.
Die 40-seitige Diplomarbeit kann gratis hier bestellt werden.

 
Vier Prüfungsfächer

An der Coaching-Prüfung wurden vier Fächer geprüft – die eigene Coaching-Praxis, die Diplomarbeit, das Fachwissen über Coaching sowie das eigene Coaching-Konzept. Die Coaching Ausbildung befähigt Frauen und Männer zur fachgerechten Durchführung von Einzel- und Teamcoachings. Dabei gehen sie zielgerichtet, lösungs-, ressourcen- und systemorientiert vor.
Die Ausbildung Dipl. Coach SCA wird künftig „dipl. Begleiter/-in von Veränderungs- und Entwicklungsprozessen mit eidg. FA“ heissen. Insgesamt hat Coachingplus 58 Personen zum Dipl. Coach ausgebildet und ist damit ein wichtiges Bildungsinstitut innerhalb der Swiss Coaching Association.


Treten Sie ein – machen Sie sich ein Bild!

Machen Sie sich ein Bild über unser toll eingerichtetes Schulungszentrum, welches seit April 2012 neu in Kloten ist. Mit den ÖV in nur drei Minuten ab/bis Zürich Flughafen. In den hellen und klimatisierten Räumlichkeiten lässt sich besonders gut lernen. Mit 120m2 ist der Schulungsraum grosszügig dimensioniert. Seit Jahren leben wir die Überzeugung: Lernen soll Spass machen und ermutigen. Begeisterte Stimmen von Teilnehmerinnen und Teilnehmer welche im ersten Halbjahr 2012 den 10-tägigen Studiengang besucht haben, veröffentlichten wir soeben auf unserer Webpage.

29. Juni 2012

Ehrliches Selbstvertrauen fördert

Selbstvertrauen kann über Sieg oder Niederlage entscheiden. Gefragt ist es insbesondere bei Sportereignissen oder bei Prüfungen. Befindet man sich in einer Lebenskrise, nimmt es in der Regel ab, oder wie es im Volksmund heisst: «Das Selbstvertrauen ist angekratzt». Ein gesundes Selbstvertrauen dagegen steigert die Leistung und die Chance auf einen Erfolg. Ob es gesund oder angekratzt ist, zeigt sich im Alltag, insbesondere in schwierigen Situationen. Da, wo schnelles und kompetentes Handeln gefragt ist.

Sport, Aus- und Weiterbildung und Erziehungsfragen
Gibt man bei Google News den Begriff «Selbstvertrauen» ein, präsentiert die Suchmaschine auf den ersten 20 Plätzen (zum Zeitpunkt dieser Abfrage) nur News rund um den Sport. Wechselt man auf die klassische Google-Suche zu den traditionellen Such-Ergebnissen, taucht zwar auch der Sport auf, doch am meisten geht es um Aus- und Weiterbildung, um Erziehungsfragen und um erfolgreiches Auftreten. Wo es um Erfolg geht, scheint Selbstvertrauen eine Art Versicherung für den angestrebten Sieg zu sein.

Erfolgserlebnisse stärken das Selbstvertrauen
Im Begriff Selbstvertrauen sind zwei Worte enthalten. Sich «selbst» «vertrauen». Das bedeutet nicht, keine Fehler zu machen, sondern sich und seinen Kompetenzen zu trauen. Zu wissen, wo die eigenen Stärken liegen und diese konsequent einzusetzen. Hier kann ein Coaching Gespräch aufschlussreich sein. Wer in einer Lebenskrise steckt, braucht mehr Kraft und mehr Erfolgserlebnisse für den normalen Alltag. Erfolgserlebnisse hat man nur, wenn die gesteckten Ziele realistisch sind. Jedes erreichte Ziel motiviert, setzt mehr Kräfte frei und steigert das Selbstvertrauen. Doch damit nicht genug. Es braucht Bewegung. Kleine Schritte sind besser als Stillstand. Erst Bewegung ermöglicht Fortschritt.

Das klingt nach Leistungssport pur. Doch darum geht es nicht. Selbstvertrauen kann nur gesteigert werden, wenn das eigene Leistungsvermögen ehrlich eingeschätzt und entsprechend berücksichtigt wird. Dann kann der Erfolg einsetzen und das Selbstvertrauen steigern.

4. Mai 2012

Ohne Break kein Even

Der «Break im Even», warum Pausen sinnvoll sind

«Break-Even», das ist der Moment, wo alle Kosten gedeckt sind und der Gewinn beginnt. An diesem Punkt orientieren sich alle Menschen, die Geld verdienen möchten. Mit dem Break-even beginnt die finanzielle Rentabilität. Damit steigt zwar die finanzielle Sicherheit, aber auch der Grund, warum Mitarbeiter vielfach überdurchschnittliche Höchstleistungen erzielen müssen. Dann, wenn eine grösstmögliche Rendite gefordert wird, wenn das organische Wachstum zu wenig. Die Grenzen des menschlichen Körpers werden lange Zeit überschritten … Die Gefahr eines Burnouts steigt bei andauernden Mehrleistungen markant an. Das obwohl von einem Burnout niemand profitiert!
Pausen sind sinnvoll, sie sind so etwas wie der Moment des Abschaltens und des Auftankens. Pausen sind dem menschlichen Körper vorgegeben.


Eine ist zum Beispiel der Abend, der hier als der andere «Even» gemeint ist. Er ist nicht leistungsorientiert, sondern leistungsfördernd. Nämlich dann, wenn der «Break» zwischen Arbeit und Abend erfolgt. Dieses Abschalten ist wichtig für die Erholung des Körpers und der Psyche. Damit werden gute Leistungen am andern Tag erst wieder möglich.

Zwischen dem «Break-even» und dem «Break im Even» liegt ein grosses Spannungsfeld. Ohne das Zweite wird das Erste schwieriger zu erreichen sein. Ohne das Erste gibt es nur noch das Zweite, allerdings kann man davon nicht leben. Gefordert ist eine Art Work-Life-Balance mit integriertem «Break im Even». Nur so werden die Voraussetzungen für eine sinnvolle Erreichung des «Break-even» gelegt!

11. April 2012

Coaching: Erkenne dich selbst und deine Mitarbeiter

Einer der wohl eindrücklichsten Trainer im europäischen Fussball ist der Schweizer Lucien Favre, der mit Borussia Mönchengladbach eine hervorragende Saison 2011/12 spielt. In der Vorsaison hat der ehemalige Schweizer Internationale die Borussia noch haarscharf vor dem Abstieg in die zweite Bundesliga retten können. Favre ist ein Coach mit klarem Konzept. Die
Mannschaft lasse nur minimale Chancen zu und überzeuge im Abschluss durch Effizienz, Kaltschnäuzigkeit und optimale Chancenauswertung, berichtet der Tagesanzeiger in der Ausgabe vom 19. September 2011.

Er kam sah, analysierte, motivierte und siegte
Als Fussballspieler war Lucien Favre einer der kreativsten Spieler im Schweizer Fussball. Heute ist er ein Trainer, der das Coaching seiner Spieler im Griff hat, einer der das Geheimnis Mensch, Motivation und Disziplin kennt und erfolgreich umsetzt. Was im Fussball möglich ist, ist auch
im Berufsleben der Fall. Vorgesetzte, die um den Wert der Mitarbeiter wissen, diese schätzen und respektieren, werden langfristig Erfolg haben. Es muss nicht im gleichen Stile sein, wie der Erfolg von Ausnahme-Coach Lucien Favre.


Coaching berücksichtigt immer die vorhandenen Möglichkeiten einer Unternehmung bzw. die der Mitarbeiter. Stärken und Schwächen müssen erkannt werden. Vorgesetzte, Trainer, Coaches von Gruppen können in nur 10 Tagen mit dem Studiengang für angewandtes Coaching, einen ersten Einblick in die Welt des Coachings erhalten, einer der nicht nur Sichtweisen verändert, sondern Mitarbeiter, aber auch sich selbst.