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12. Juni 2009

Qualitätssicherung im Einzelcoaching

Professionelles Coaching fördert die systematische Reflektion. Unterstützt durch den Coach klären die Kunden ihre Ziele, aktivieren ihre Ressourcen und erreichen durch verändertes Verhalten ihre Ziele effektiver. Der Mensch reflektiert nur dann über sich, über sein eigenes Verhalten oder sein Umfeld, wenn dies für ihn wichtig ist oder seinem Bedürfnis entspricht.

Überprüfung und Bewertung
Das wichtigste Ziel der Evaluation ist die Kontrolle der Zielerreichung. Die überprüfende Beurteilung der durchgeführten Massnahmen ist unerlässlich.
Mit Fragebögen können Wirkungen und Wirkzusammenhänge im Coaching reflektiert werden. Es gilt zu wissen, wann Coaching eine wirkungsvolle Intervention ist, die sich positiv auf die Selbstreflektion des Kunden als auch auf sein Verhalten auswirkt. Ein guter Coaching-Prozess hat nachhaltige Wirkung und dies kann durch Evaluation erfasst (und optimiert) werden.

Evaluation
Behandelte Themen, Veränderung von Einstellung und Verhalten des Kunden werden überprüft.
Kernpunkt: Was hat das Coaching dem Kunden gebracht?

Verlauf des Coaching-Prozesses sowie Beurteilung des Prozesses.
Kernpunkt: Was hat das Coaching dem Kunden gebracht? Welche nachhaltigen, langfristigen Ergebnisse hat es dem Kunden gebracht?

Eine detaillierte, abschliessende Evaluation des Coachingprozesses ist unverzichtbarer Bestandteil der Qualitätssicherung. Nicht nur die Kundenzufriedenheit sollte geprüft werden, sondern die effektive Wirkung. Ein standardisierter Fragebogen wie z.B. S-C-Eval ermöglichen die Evaluation der Coaching-Prozesse.

Damit ein Coaching-Prozess gelingt sind die nachfolgenden Aspekte zu klären und zu beachten.

Voraussetzungen Coach
Grundhaltung (Gleichwertigkeit, Aufmerksamkeit, Empathie)
Ethische und berufliche Grundsätze
Soziale, fachliche und methodische Kompetenz
Sprachliche Kompetenz
Klärung der Ziele und Erwartungen
Grenzen erkennen und respektieren
Transparente Methoden und Vorgehensweise.

Voraussetzung Kunde
Veränderungsmotivation und -bereitschaft
Selbstreflektion und -wahrnehmung
Disziplin und Gelassenheit

Erfolgsfaktoren
Erstellen der Coaching-Vereinbarung (Zielklärung)
Kontaktherstellung und Beziehungsaufbau
Wertschätzung und Ermutigung
Gestaltung des Beratungsprozesses
Förderung der Selbstreflektion (Reduzierung der blinden Flecken)
Problemklarheit
Partizipation des Kunden. Der Kunde bestimmt die Themenbearbeitung
Ressourcenaktivierung (Selbststeuerung und –wirksamkeit)
Individuelle Förderung
Umsetzungserfolge

Zielerfolg
Zielerreichungsgrad
Zufriedenheit des Kunden
Eigene Tätigkeit reflektieren und weiter entwickeln

8. Juli 2008

Qualitätsmanagement und -Entwicklung

1.1 Konzept der Qualitätssicherung der Ausbildung
Eine sorgfältige Dozentenauswahl ist unser erster Schritt. Die Anwendung und Umsetzung von erwachsenengerechtem Lernen wird erwartet und vorausgesetzt. Bei Coachingplus GmbH unterrichten nur Personen, welche wir vorgängig öffentlich reden gehört und persönlich kennen gelernt haben. Während den Unterrichtstagen ist zudem der Ausbildungsverantwortliche während der ersten Durchführung vollumfänglich im Unterricht anwesend.

1.2 Die Prozessdimension
Nur eine gute Vor- und Nachbereitung der Seminare stellt auch den dauerhaften Trainingserfolg sicher. Das praxisorientierte Seminar, die Zwischenzeiten sowie die Lerngruppen sichern die nachhaltige Verfügbarkeit des Erlernten.

1.3 Die inhaltliche Dimension
Das anwenderorientierte Konzept verstärkt die theoretische und praktische Fachkompetenz der Teilnehmenden. Die ausführlichen Arbeits- und Merkblätter, welche fachlich aktuell die Seminartage dokumentieren, ergänzend den Unterricht. Dies ermöglicht dem Seminarteilnehmenden jederzeit einzelne Aspkete nachzuschauen.

1.4 Die methodische Dimension
Innerhalb der Seminare verfolgen wir eine teilnehmerorientierte Vorgehensweise. Nach einem theoretisch fundierten Input durch den Trainer folgt eine praktische Trainingsphase, um das Erlernte zu erproben. Sie wird ergänzt durch die Transferphase, um die Umsetzung in den eigenen Arbeitsbereich vorzubereiten und sicherzustellen.

- Theorie
Vermittlung von Fachwissen

- Training
Rollenspiele
Übungen
Fallbeispiele
Coaching-Gespräche

- Transfer
Konkrete Trainingsaufgaben sowie vermittelte Coaching-Tools
ermöglichen das Erlernte in die eigene Coaching-Praixs zu integrieren.

1.5 Reflektion und Auswertung
Im weiteren wird jedes Modul mittels Fragebogen und Gespräch von den Teilnehmenden bewertet. Die Auswertungsbögen werden den Dozenten zugestellt. Allfällige Massnahmen werden umgehend umgesetzt und vom Ausbildungsverantwortlichen überprüft.

1.6 Orientierung an aktuellen Coaching-Verständnissen
wie z.B. Kernkompetenzen im Coaching“. Eine Studie von International Coach Federation (ICF) Quelle: http://www.business.brookes.ac.uk/research/areas/coaching&mentoring/volume/griffiths.pdf
Ebenso das „Coaching-Index-Qualitätsmodell“ von Christopher Rauen leiten unser Ausbildungsverständnis.
Quelle: http://www.coaching-newsletter.de/archiv/2007/coaching-index-qm.gif

1.7 Zusammenfassung
Diese Schritte garantieren dem Teilnehmenden ein Höchstmass an Seminarqualität. Unser Credo:
- erstklassige Betreuung während der gesamten Ausbildung.
- Aufbau von fachlichen und sozialen Kompetenzen.
- Fokus auf Praxisorientierung und Umsetzung im eigenen Kontext.