12. September 2011

Weiterbildung 2011: An der Spitze steht Coaching

Die Spitzenplätze für Coaching und Führung überraschen nicht angesichts des starken Strukturwandels, in dem sich die Unternehmen heute befinden.
1. Coaching
2. Führung
3. Teamentwicklung
4. Konfliktmanagement
5. Persönlichkeitsentwicklung
6. Verkauf
7. Change Management
8. Kundenorientierung
9. Kommunikation
10. Marketing, Werbung, PR
Die weiteren Top-Themen Teamentwicklung, Konfliktmanagement, Change Management und Kommunikation unterstützen diese Vermutung. Zu den am meisten nachgefragten Bereichen gehören auch die Marketingthemen Verkauf, Kundenorientierung und Marketing, Werbung, PR. Persönlichkeitsentwicklung findet sich auf Rang fünf und unterstreicht die individuelle Anpassung an sich verändernde wirtschaftliche Rahmenbedingungen.
Quelle: KMU-Magazin Nr. 7, September 2011

30. März 2011

10 Thesen: Darum boomt Coaching

1. Persönliche Entwicklung ist zu einem Leitstern unserer Gesellschaft geworden, was Weiterbildungsformaten, die das Individuum stark in den Mittelpunkt stellen, Auftrieb verleiht. 2. Aufgrund geringerer Verweildauer im Job haben viele Führungskräfte kaum echte Bindungen zu Kollegen. Coachs werden zu Ersatzvertrauten. 3. Sich widersprechende Rollenansprüche an Führungskräfte — Stichwort „gefühlvoller Rambo" — wecken den Wunsch zum Austausch mit einem empathischen Konterpart. 4. Coaching ist vor allem im Management zum Statussymbol geworden. Wem ein Coach zur Seite gestellt wird, dem wird Entwicklungspotenzial und Talent bescheinigt. 5. Konfliktscheue Führungskräfte delegieren die Beurteilung eines komplizierten Mitarbeiters oder Low Performers gerne an als hart geltende Business-Coachs. 6. Coaching hat ein so positives Image wie kaum ein anderer Berufszweig. 7. Die hohen Tagessätze, die im Coaching erzielt werden können — im Top-ExecutiveCoaching spricht man von bis zu 10.000 Euro — besitzen eine Sogwirkung. 8. Eine Selbstständigkeit als Coach ist für Frauen in den HR-Ressorts, denen der Zugang zur ersten und zweiten Leitungsebene meist versperrt bleibt, eine attraktive Karriereperspektive. 9. Viel arbeitende Führungskräfte und Unternehmensberater versprechen sich von einer Selbstständigkeit als Coach weniger Stress und mehr Selbstbestimmtheit. 10. Der Begriff „Coach" ist nicht geschützt, der Zugang zum Markt leicht. Zumal Coaching-Ausbildungen vergleichsweise günstig angeboten werden. Quelle: mangagerSeminare, Heft 157, April 2011

14. Oktober 2010

Trainingsmethoden 2010: Coaching ist das beliebteste Format

Wie wird in Deutschland weitergebildet? Zum zweiten Mal nach 2008 hat managerSeminare einen Blick in die Methodenkoffer geworfen.
Die neue Topmethode ist – nicht ganz überraschend – Coaching. Im Vergleich zu der ersten Erhebung 2008 gibt es einige Verschiebungen.
Spitzenreiter im 2008: Supervision. Spitzenreiter heute: Coaching.

Die Top 10 der Training- und Beratungsmethoden im Überblick
1. Coaching
2. Simulationen
3. Action Learning
4. Problembasiertes Lernen
5. Gewaltfreie Kommunikation
6. Storytelling
7. Supervision
8. Collaborative Learning
9. Großgruppenübungen
10. NLP-Methoden

Quelle: Umfrage „Trainingsmethoden 2010“ unter 360 Weiterbildner, managerSeminare, Bonn 2010.

Coaching im 2011?
Planen Sie jetzt Ihre Weiterbildung für das Jahr 2011.
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Infos unter www.coachingplus.eu

2. September 2010

Neuer Blog: Coaching & Fachartikel

Prägnant, praxisorientiert und preiswert
In den Coaching-Fachartikeln erhalten Sie wirksame Coaching-Tools, die Sie beruflich und privat sofort anwenden können. Sie lernen unter anderem, eigene und fremde Stärken und Fähigkeiten zu erkennen, schwierige Mitarbeitergespräche professionell anzugehen sowie Konflikte zu durchschauen und zu klären.

http://coachingplusfachartikel.blogspot.com/

3. August 2010

Neue Webpage: coaching-karriere.ch

Menschen brauchen Orientierung. Diese kann durch konkrete Ziele oder durch Führung gefördert werden. Wer seine Ziele kennt und entsprechend geführt wird, arbeitet effizienter und ist grundsätzlich zufriedener. Ziele setzen und Mitarbeiterführung sind zwei wichtige Bestandteile von Coaching.

Besuchen Sie jetzt www.coaching-karriere.ch.

12. Juli 2010

Coaching wirkt – aber wie?

Dass Coaching in den vergangenen Jahren sehr an Bedeutung gewonnen hat, ist allgegenwärtig. Wer einen Blick in die zahlreichen Publikationen wirft, die über dieses Beratungsformat publiziert werden – der wurde gewahr, dass der Erfolg dieser Methode Recht gibt. Coaching wirkt, doch welche Faktoren bestimmen den Erfolg von Coaching?

Wirkungsprinzipien nach Grawe [1]
Der Psychologe Klaus Grawe (1943 — 2005) hat in gross angelegten Wirksamkeitsstudien nachgewiesen, dass erfolgreiche Therapien schulenunabhängig nach einem bestimmten Muster ablaufen: Demnach beginnen Coaching-Prozesse idealerweise mit einer Phase der prozessualen Aktivierung. In dieser erleben die Kunden, dass es in dem Prozess um sie selbst und nicht um äussere Massstäbe geht. Es schliesst sich eine Phase der Ressourcenaktivierung an, in der Kunden erkennen, dass sie grundsätzlich über die notwendigen Ressourcen verfügen, mit dem eigenen Problem umzugehen — auch wenn sie diese Ressourcen unter Umständen noch weiter entwickeln müssen.
In der dritten Stufe, der Intentionsveränderung, bildet sich der Wille, Veränderungen herbeizuführen. Um eine solche Veränderung auch tatsächlich nachhaltig zu verankern, ist die vierte Phase der Intentionsrealisierung notwendig. Innerliche Veränderungen müssen sich also im konkreten Tun manifestieren. Getragen wird ein solcher Prozess von der positiven Beziehung zwischen Kunde und Coach. Diese Beziehung ist jedoch zu wenig, um den geschilderten Prozess herbeizuführen. Notwendig sind psychologisch begründbare Interventionsschritte, die gezielt gesetzt werden müssen, um eine der skizzierten Phasen einzuleiten.

1. Prozessualen Aktivierung
- Selbstreflexion
- Beschäftigung mit der eigenen Biografie
- Sprachliche Formulierung des Gedachten
- Strukturierung der eigenen Gedanken

2. Ressourcenaktivierung
- Selbstreflexion
- Lernen am Erfolg
- Aufmerksamkeit
- Kognitive und schriftliche Fixierung

3. Intentionsveränderung
- Selbstreflexion
- Perspektivenwechsel
- Festlegung auf bestimmte Ziele

4. Intentionsrealisierung
- Lernen am Erfolg

Studie von Hubble
Hubble formuliert vier modellübergreifende Erfolgsfaktoren [2].
Erstens die Ressourcen des Kunden und Einflüsse aus seinem Umfeld (40% Einfluss). Das Ergebnis einer Beratung wird also in hohem Masse durch den Kunden, seine Fähigkeiten und Kompetenzen sowie durch äussere Ereignisse bestimmt — und nicht durch den Berater.
Zweitens die Beziehung zwischen Coach und Kunde (30% Einfluss). Die Beziehung zwischen Berater und Kunde ist entscheidend. Schaffen sie es, eine vertrauensvolle, wertschätzende, ehrliche Beziehung aufzubauen, ist dies ein zentraler Faktor für das Vorwärtskommen des Kunden.
Drittens die Erwartungs- und Placeboeffekte (15% Einfluss). Der Kunde kommt zu einem Fachmann/einer Fachfrau und verbindet damit die Erwartung, dass dies eine hilfreiche Aktion ist. Schon die Erwartung, dass dies nützt, hilft vorwärtszukommen. Positive Erwartungen erhöhen die Zielerreichung.
Viertens die Technik- und Modellfaktoren (15% Einfluss). Die Erfahrung des Beraters und die Art seiner Interventionen spielen also auch eine Rolle — wenn auch eine kleine.

Schlussfolgerungen
Diese beiden Studien geben folgende Schlussfolgerungen für die Tätigkeit als Coach:
Der Kunde verfügt über die notwendigen Ressourcen, es lohnt sich, das Coaching-Gespräch voll auf Kundenressourcen zu fokussieren.
Die Selbstreflexion und die daraus wachsende Erkenntnis ermöglichen konkrete Schritte im Alltag.
Die wertschätzende, ermutigende und zuversichtliche Haltung des Coaches fördert die Fähigkeit der Kunden zur Selbsthilfe. Die ersten Lernerfolge bestärken die Haltung und die Initiative des Kunden.

[1] managerSeminare, Heft 147, S. 11
[2] Mark A. Hubble, Barry L. Duncan, und Scott D. Miller. So wirkt Psychotherapie: Empirische Ergebnisse und praktische Folgerungen

10. Juni 2010

Prägnant, praxisorientiert, preiswert

Fachartikel von Coachingplus GmbH sind gefragt! In den ersten drei Tagennach der Veröffentlichung ist die Zahl der Downloads vergleichbar mit der Erstauflage eines Schweizer Buches. Kompaktes Wissen "Small Talk - keine Angst vor dem kurzen Gespräch" ist weiterhin gratis erhältlich.

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