4. November 2011
Swiss Coaching Index
Der Titel wird markenrechtlich geschützt und im «Swiss Coaching Index» eingetragen. Damit gewährleistet Coachingplus seinen Absolventinnen und Absolventen auch in Zukunft die Möglichkeit, den Titel «Diplomierter Coach» zu tragen und sich damit neue Berufsfelder zu eröffnen.
Weitere Informationen finden Sie hier: www.swiss-coaching-index.ch.
12. September 2011
Weiterbildung 2011: An der Spitze steht Coaching
1. Coaching
2. Führung
3. Teamentwicklung
4. Konfliktmanagement
5. Persönlichkeitsentwicklung
6. Verkauf
7. Change Management
8. Kundenorientierung
9. Kommunikation
10. Marketing, Werbung, PR
Die weiteren Top-Themen Teamentwicklung, Konfliktmanagement, Change Management und Kommunikation unterstützen diese Vermutung. Zu den am meisten nachgefragten Bereichen gehören auch die Marketingthemen Verkauf, Kundenorientierung und Marketing, Werbung, PR. Persönlichkeitsentwicklung findet sich auf Rang fünf und unterstreicht die individuelle Anpassung an sich verändernde wirtschaftliche Rahmenbedingungen.
Quelle: KMU-Magazin Nr. 7, September 2011
30. März 2011
10 Thesen: Darum boomt Coaching
14. Oktober 2010
Trainingsmethoden 2010: Coaching ist das beliebteste Format
Die neue Topmethode ist – nicht ganz überraschend – Coaching. Im Vergleich zu der ersten Erhebung 2008 gibt es einige Verschiebungen.
Spitzenreiter im 2008: Supervision. Spitzenreiter heute: Coaching.
Die Top 10 der Training- und Beratungsmethoden im Überblick
1. Coaching
2. Simulationen
3. Action Learning
4. Problembasiertes Lernen
5. Gewaltfreie Kommunikation
6. Storytelling
7. Supervision
8. Collaborative Learning
9. Großgruppenübungen
10. NLP-Methoden
Quelle: Umfrage „Trainingsmethoden 2010“ unter 360 Weiterbildner, managerSeminare, Bonn 2010.
Coaching im 2011?
Planen Sie jetzt Ihre Weiterbildung für das Jahr 2011.
Neue Herausforderungen annehmen. Sie lieben es. Wir befähigen Sie!
Infos unter www.coachingplus.eu
2. September 2010
Neuer Blog: Coaching & Fachartikel
In den Coaching-Fachartikeln erhalten Sie wirksame Coaching-Tools, die Sie beruflich und privat sofort anwenden können. Sie lernen unter anderem, eigene und fremde Stärken und Fähigkeiten zu erkennen, schwierige Mitarbeitergespräche professionell anzugehen sowie Konflikte zu durchschauen und zu klären.
http://coachingplusfachartikel.blogspot.com/
3. August 2010
Neue Webpage: coaching-karriere.ch
Besuchen Sie jetzt www.coaching-karriere.ch.
12. Juli 2010
Coaching wirkt – aber wie?
Dass Coaching in den vergangenen Jahren sehr an Bedeutung gewonnen hat, ist allgegenwärtig. Wer einen Blick in die zahlreichen Publikationen wirft, die über dieses Beratungsformat publiziert werden – der wurde gewahr, dass der Erfolg dieser Methode Recht gibt. Coaching wirkt, doch welche Faktoren bestimmen den Erfolg von Coaching?
Wirkungsprinzipien nach Grawe [1]
Der Psychologe Klaus Grawe (1943 — 2005) hat in gross angelegten Wirksamkeitsstudien nachgewiesen, dass erfolgreiche Therapien schulenunabhängig nach einem bestimmten Muster ablaufen: Demnach beginnen Coaching-Prozesse idealerweise mit einer Phase der prozessualen Aktivierung. In dieser erleben die Kunden, dass es in dem Prozess um sie selbst und nicht um äussere Massstäbe geht. Es schliesst sich eine Phase der Ressourcenaktivierung an, in der Kunden erkennen, dass sie grundsätzlich über die notwendigen Ressourcen verfügen, mit dem eigenen Problem umzugehen — auch wenn sie diese Ressourcen unter Umständen noch weiter entwickeln müssen.
In der dritten Stufe, der Intentionsveränderung, bildet sich der Wille, Veränderungen herbeizuführen. Um eine solche Veränderung auch tatsächlich nachhaltig zu verankern, ist die vierte Phase der Intentionsrealisierung notwendig. Innerliche Veränderungen müssen sich also im konkreten Tun manifestieren. Getragen wird ein solcher Prozess von der positiven Beziehung zwischen Kunde und Coach. Diese Beziehung ist jedoch zu wenig, um den geschilderten Prozess herbeizuführen. Notwendig sind psychologisch begründbare Interventionsschritte, die gezielt gesetzt werden müssen, um eine der skizzierten Phasen einzuleiten.
1. Prozessualen Aktivierung
- Selbstreflexion
- Beschäftigung mit der eigenen Biografie
- Sprachliche Formulierung des Gedachten
- Strukturierung der eigenen Gedanken
- Selbstreflexion
- Lernen am Erfolg
- Aufmerksamkeit
- Kognitive und schriftliche Fixierung
3. Intentionsveränderung
- Selbstreflexion
- Perspektivenwechsel
- Festlegung auf bestimmte Ziele
4. Intentionsrealisierung
- Lernen am Erfolg
Studie von Hubble
Hubble formuliert vier modellübergreifende Erfolgsfaktoren [2].
Erstens die Ressourcen des Kunden und Einflüsse aus seinem Umfeld (40% Einfluss). Das Ergebnis einer Beratung wird also in hohem Masse durch den Kunden, seine Fähigkeiten und Kompetenzen sowie durch äussere Ereignisse bestimmt — und nicht durch den Berater.
Zweitens die Beziehung zwischen Coach und Kunde (30% Einfluss). Die Beziehung zwischen Berater und Kunde ist entscheidend. Schaffen sie es, eine vertrauensvolle, wertschätzende, ehrliche Beziehung aufzubauen, ist dies ein zentraler Faktor für das Vorwärtskommen des Kunden.
Drittens die Erwartungs- und Placeboeffekte (15% Einfluss). Der Kunde kommt zu einem Fachmann/einer Fachfrau und verbindet damit die Erwartung, dass dies eine hilfreiche Aktion ist. Schon die Erwartung, dass dies nützt, hilft vorwärtszukommen. Positive Erwartungen erhöhen die Zielerreichung.
Viertens die Technik- und Modellfaktoren (15% Einfluss). Die Erfahrung des Beraters und die Art seiner Interventionen spielen also auch eine Rolle — wenn auch eine kleine.
Schlussfolgerungen
Diese beiden Studien geben folgende Schlussfolgerungen für die Tätigkeit als Coach:
Der Kunde verfügt über die notwendigen Ressourcen, es lohnt sich, das Coaching-Gespräch voll auf Kundenressourcen zu fokussieren.
Die Selbstreflexion und die daraus wachsende Erkenntnis ermöglichen konkrete Schritte im Alltag.
Die wertschätzende, ermutigende und zuversichtliche Haltung des Coaches fördert die Fähigkeit der Kunden zur Selbsthilfe. Die ersten Lernerfolge bestärken die Haltung und die Initiative des Kunden.
[1] managerSeminare, Heft 147, S. 11
[2] Mark A. Hubble, Barry L. Duncan, und Scott D. Miller. So wirkt Psychotherapie: Empirische Ergebnisse und praktische Folgerungen